Arbeitszimmer einrichten – mein Home Office Makeover

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Easy peasy Makeover: Ich zeige euch, wie ich meinem Arbeitsplatz zu Hause ein komplettes Makeover gegeben habe und gebe euch Tipps an die Hand, wie ihr euer eigenes Arbeitszimmer einrichten könnt.

Arbeitszimmer einrichten – ein Mix aus Hacks & DIYs

Einziehen in eine neue Wohnung – ein Vorgang, der sich bei jedem von uns individuell ganz anders abspielt. Bei dem einen ist es eine kurzfristige Aktion, bei der innerhalb kürzester die komplette Einrichtung installiert wird. Bei dem anderen ist es ein Prozess, bei dem sich das Interior mit der Zeit entwickelt. Ich würde mich da eindeutig eher dem Prozess-Typen zuordnen. Für meine aktuelle Wohnung habe ich zu Beginn lediglich einige wenige Basic Möbelstücke besorgt, aus denen sich nach und nach meine komplette Einrichtung entwickelt hat.

So verhielt es sich auch mit meinem Arbeitsplatz zu Hause. Ich habe zwar das Glück, dass mir ein Platz in einem „richtigen“ Büro zur Verfügung steht, nichtsdestotrotz arbeite ich immer noch gerne zeitweise von zu Hause aus. Als ich in meine Schöneberger Wohnung eingezogen bin, hatte ich noch keinen wirklichen Plan, wie ich mein Arbeitszimmer einrichten werde. Also habe ich mir lediglich einen günstigen Schreibtisch vom Möbelschweden gekauft und das Thema in die Zukunft verschoben, um es dann einige Monate später wieder aufzunehmen. Dank eines kompletten Makeovers ist mein Arbeitsplatz nun nicht nur richtig wohnlich und funktionial, sondern passt mit seinem industriellen Stil auch perfekt in meine Einrichtung.

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Das Herzstück des Makeovers ist der Tisch – dank des schlichten Metallrahmens und der abnehmbahren Glasplatte ist das Stück nämlich perfekt geeignet, um es mit wenigen Handgriffen in ein komplett neues Interior Piece zu verwandeln. Zusätzlich habe ich Stauraum in Form eines Regals, einer Hakenleiste und eines kleinen Beistelltisches eingerichtet. Ergänzt wurde alles mit einem Deko Mix aus viel Grün, meinem selbstgebauten Bilderboard sowie passendem Mobiliar im Industrial Stil. Wollt ihr mehr dazu wissen? Neben einem kurzen Video habe ich euch alle Anleitungen noch einmal schriftlich festgehalten.

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Arbeitszimmer einrichten – mein Makeover

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1. Der Tisch

Der Tisch ist wie bereits erwähnt das Herzstück des Makeovers. Der Vorteil bei diesem simplen Metalltisch VITTSJÖ vom Möbelschweden ist nicht nur der günstige Preis (35€), sondern auch, dass ihr die Glasplatte sowie den kleinen Regalboden ganz easy abnehmen und austauschen könnt. Ich habe mir dafür im Baumarkt zwei passende Platten aus Kiefernholz sägen lassen. Kiefernholz ist ein Material, das in meinem Wohn-Essbereich, wo ich meinen Arbeitsplatz eingerichtet habe, vorherrschend ist, weshalb ich mich dafür entschieden habe, das Thema auch in meinem Home Office fortzuführen, um zu viel Unruhe in der Einrichtung zu vermeiden.

Nun aber wieder zum DIY: Zuerst habe ich die kleinere Platte bzw. den Regalboden am Gestell festgeschraubt und anschließend mit Hilfe von Kraftkleber die große Tischplatte auf dem Gestell montiert. Die Kanten der Tischplatte sind dabei bündig mit dem schwarzen Rahmen – das sorgt für einen besonders hochwertigen Eindruck.

2. Der Beistelltisch

Den Stil des Tisches habe ich in anderen Elementen des Arbeitsplatzes fortgeführt, so auch mit dem Beistelltisch. Die Basis bildet hier der Hocker Marius von IKEA (ca. 5€), bei dem ich einfach die Sitzfläche aus Kunststoff abgeschraubt und durch eine quadratische Platte aus Sperrholz ersetzt habe. Die Platte habe ich mir ebenfalls im Baumarkt sägen lassen und mit kleinen Holzschrauben befestigt. Dabei solltet ihr daran denken, euch zunächst die Stellen für die Schrauben zu markieren und die Löcher zunächst mit einem geeigneten Bohraufsatz vorzubohren, damit das Holz später nicht reißt, wenn ihr die Platte am Gestell verschraubt.

Pro Tipp: Das schwarze Metall des Hockers ist eigentlich glänzend. Wenn ihr, wie ich, kein Fan von glänzendem Metall seid, dann besorgt euch einfach eine Sprühdose mit schwarz-mattem Acyllack und sprüht das Gestell damit ein.

3. Die Hakenleiste

Die DIY Hakenleiste aus Kiefernholz passt nicht nur optisch zu den übrigen Elementen, sondern bietet gleichzeitig noch Aufbewahrungsmöglichkeiten für diverse Arbeitsutensilien. Dieses Projekt ist ebenfalls schnell umgesetzt.

Ihr benötigt dafür eine Flachleiste sowie einen Rundholzstab aus Kiefer. Markiert euch auf der Flachleiste, am besten mit Bleistift und Geodreieck, die Positionen für die späteren Haken. Denkt auch daran, an der Außenseite zwei Löcher einzuplanen, die nachher der Befestigung an der Wand dienen. Schnappt euch dann einen Akkubohrer sowie einen Holzbohraufsatz, der die gleichen Abmessungen hat wie euer Rundholzstab, legt die Flachleiste auf einen geeigneten Untergrund (eine Werkbank zum Beispiel) und bohrt durchgehende Löcher.

Anschließend markiert ihr euch an dem Rundholzstab die ensprechenden Längen für die Haken und sägt mit Hilfe einer Handsäge die einzelnen Rundhölzer zurecht. Die zukünftigen Haken werden dann mit Hilfe von Holzleim in den Löchern der Flachleiste befestigt.

Um die Hakenleiste an der Wand zu befestigen, markiert ihr euch, am besten mit Hilfe von Wasserwaage & Bleistift, die entsprechenden Punkte an der Wand, bohrt diese dann vor, platziert einen Dübel im Loch und befestigt die Hakenleiste mit Hilfe von zwei geeigneten Schrauben.

4. Das Wandregal

Für einen optimalen Arbeitsfluss ist es wichtig, dass der Schreibtisch selbst möglichst frei bleibt und so viele Utensilien wie möglich anderweitig verstaut werden können. Die Hakenleiste ist dabei der erste Schritt in die richtige Richtung. Mit einem kleinen Wandregal wird nicht nur weitere Ablagefläche geschaffen, sondern ihr erhaltet gleichzeitig auch noch die Möglichkeit, euer Home Office mit Pflanzen und anderen Elementen zu dekorieren, ohne, dass dabei die wertvolle Fläche auf dem Schreibtisch selbst in Anspruch genommen wird.

Regalwinkel in unterschiedlichen Variationen findet ihr beispielsweise beim Möbelschweden oder im Baumarkt. Ein passendes Brett lasst ihr euch am besten direkt im Baumarkt sägen. So könnt ihr das Wandregal in seiner Dimension ganz genau an euren Arbeitsplatz anpassen.

5. Das Bilderboard

Das Bilderboard, das auf dem Wandregal steht, ist ein Projekt, das ich bereits vor einiger Zeit umgesetzt habe, ihr findet die Anleitung hier: Bilderrahmen basteln

Das Board passt sich vom Material her in die übrige Einrichtung ein (Kiefernholz) und kann neben der Verwendung als Fotorahmen auch für Notizen, Karten etc. verwendet werden.

6. Die übrigen Elemente

Alle weiteren Elemente wie Stuhl oder Lampe ergänzen den Stil und runden ihn ab. Dabei habe ich mich bei Stuhl und Lampe bewusst dafür entschieden, hier mit weißem statt mit schwarzem Metall zu arbeiten. Dieser leichte Bruch lockert das Thema auf und sorgt dafür, dass der Arbeitsplatz wohnlich und gemütlich bleibt.

Das sind sie also, meine DIY- und Hack Ideen, wie ihr euer Arbeitszimmer einrichten könnt. Was meint ihr, ist da etwas für euch dabei?

Wenn ihr nach weiteren Inspirationen für eure Wohnungen sucht, dann schaut mal hier: DIY Einrichtung. Und wenn ihr in Zukunft keine neuen Projekte von mir verpassen wollt, dann folgt mir doch auf Facebook oder Instagram! Und kennt ihr eigentlich schon meinen YouTube Kanal?

schereleimpapier DIY und Upcycling Blog aus Berlin - kreative Tutorials für Geschenke, Möbel und Deko zum Basteln – Luisa Ehlgötz

 

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