DIY Blumentopf mit Kupfer und Glasur

Viele Pflanzen, besonders die aus dem Supermarkt, kommen mittlerweile bereits im Übertopf daher. Dass diese Töpfe in der Regel entweder kitschig oder langweilig sind – kurzum: einfach nicht schön – ist kein Geheimnis. Höchste Zeit also, den einfallslosen Zeitgenossen mal einen frischen Look zu verpassen!

Für meinen neuen stachlichen Kaktus-Freund wollte ich unbedingt ein ganz besonderes Zuhause kreieren. Deswegen habe ich einen alten 08/15 Topf einfach ein wenig aufgemotzt. Das einzige, was ich dafür brauchte, war etwas Kupfer-Spray und dickflüssige, hellgrüne Farbe. Zu tun gibt es auch nicht viel, die Farbe findet ihren Weg und erstellt ihr ganz eigenes kleines Kunstwerk. Entstanden ist ein farblich schön kontrastreicher Topf mit einem Topping der besonderen Art. Wenn ich ehrlich bin, ich habe keine Ahnung, wie diese Technik heißt und wie ich das Ganze nennen soll. Vielleicht Upside-Down Glasur? Ich muss beim Anblick immer an einen glasierten Muffin deken. Oder an scmilzende Eiscreme. Was verbindet ihr damit? Ich finde auf jeden Fall, mit dem Kaktus darin bringt der Blumentopf jede Menge frischen Wind in unser Wohnzimmer. Besonders das verkehrt-herum hat es mir angetan, aber wem das zu bunt wird, der darf das Topping natürlich auch von oben nach unten den Topf hinunter laufen.

Habt ihr Lust auf einen Blumentopf mit Muffin-Glasur bekommen? Dann kommt hier die Anleitung!

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Gebt dem Topf eurer Wahl mit Farbspray eine Basis. Ich habe mich für einen Kupfer-Untergrund entschieden, das passende Spray findet ihr zum Beispiel hier.

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Sucht euch eine möglichst dickflüssige Farbe (ich habe diese Kreidefarbeverwendet), rührt sie ordentlich auf.

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Stellt den Topf auf den Kopf. Nehmt dann mit einem Pinsel einen ordentlichen Batzen Farbeauf…

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… und platziert den Batzen oben am Rand. Es muss so viel Farbe sein, dass sie langsam anfängt, sich nach unten auszubreiten.

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Wenn ihr überall am Rand Farbkleckser positioniert habt, wird gewartet. Die Farbe bahnt sich langsam ihren Weg über den Topf.

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Wenn die Farbe weit genug den Topf hinuntergelaufen ist und an manchen Bereichen schon Anstalten macht, über den Rand zu laufen, dreht ihr den Topf einfach wieder um und lasst die Farbe wieder zurück laufen. Je pastoser die Farbe ist, desto schneller wird sie aufhören, sich zu verteilen. Stellt am besten etwas unter den Topf, das einen kleineren Durchmesser hat, zum Beispiel einen leeren Joghurt-Becher.

Lasst die Farbe ausreichend lange trocknen, stellt den Topf dabei aber auf keinen Fall in die Sonne, damit sich keine Risse bilden. Dann könnt ihr eine Pflanze eurer Wahl darin positionieren und euch an dem Anblick erfreuen!

Was denkt ihr über mein kleines Verschönerungsprojekt, gefällt es euch?

2 Kommentare

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